
Aufruf der hopi-indianer
wir befinden uns in einem reißenden kosmischen fluss. dieser ist so stark und mächtig, daß ihn viele menschen fürchten werden. sie werden versuchen, sich am ufer festzuhalten. sie werden auch das gefühl haben, auseinandergerissen zu werden und werden aus diesem grunde sehr leiden. wisse, daß der fluß seine absicht und sein ziel hat. die weisen der hopi-indianer rufen dazu auf, sich vom ufer loszulösen und in die mitte des flusses reißen zu lassen. wir sollten unsere häupter über dem wasser halten, um den blick für jene freizuhalten, die wie wir selbst mit vertrauen und freude im flusse treiben. in dieser zeit sollten wir nichts persönlich nehmen und auf uns alleine beziehen. wenn wir das machen, beginnt unsere spirituelle reise und wachstum zu blockieren. die zeit des einsamen wolfes ist vorbei. orientiert euch an der gruppe, an den mitmenschen. streichen wir doch das wort kampf aus unserem vokabular, aus unserem bewußtsein. alles, was wir im alltag machen, sollte als heiliger akt gesehen werden. suche keinen führer abseits deiner selbst. gewinne deine eigene kraft zurück und erhalte sie für deine entwicklung. es gibt keine landkarten mehr, keine glaubensbekenntnisse und keine philosophien. von jetzt an kommen die anweisungen geradewegs aus dem universum. der plan wird offenbar, millisekunde auf millisekunde, unsichtbar, intuitiv, spontan, liebevoll. gehe in die zelle, und deine zelle wird dich alles lehren, was es zu wissen gibt.
(...dieser aufruf der hopi-indianer wurde an die schamanen und weisen dieser welt übermittelt...)
„Dogmen sind wie Laternenpfosten - nur Betrunkene halten sich daran fest!“ - Karl Rahner

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